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Startseite> Kochrezepte |
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Wenn ein Wal geschlachtet wird, werden
Gäste stets willkommen sein.
Sprichwort der Inuit |
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Hier werden mal einige Rezepte und Tricks aus
unserer
Küche verraten, in lockerer Reihenfolge, wie sie mir gerade einfallen,
und ab und zu ergänzt.
Es wird auffallen, dass hier nicht auf deftige und nahrhafte Speisen
verzichtet wird. Oma sagte immer:
"Jedes Pfund geht durch den Mund". Kalorienreduzierte Lebensmittel kommen
nicht auf meinen Speiseplan. Und schon gar keine Margarine. Essen sollte man
nur das, was einem wirklich schmeckt, aber eben nur soviel, bis man satt
ist. Dann hat man immer Freude am Essen und muss sich nicht mit Diäten
plagen. |
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Forelle
oder Karpfen blau |
2
Stunden Steaks |
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Kuskus
mit Pilz- Gemüsepfanne |
Fischsuppe 1 |
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Gulasch |
unser
Tsatsiki |
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Tiegelwurst |
Gewürzgabelbissen |
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30
Minuten Sonntags- Brötchen |
Pilzbohnen |
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Dresdner
Heringsheckerle |
Leinölquark |
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gefüllte Zucchini |
Omas Griebenfett |
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Meines Vaters Fischfrikadellen |
Gebackene Plötzen |
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| Ein Tipp
zu gewürztem Pfeffer |
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Damit ich
es nicht in jedem Rezept wiederholen muss, hier ein Tipp zu unserem Pfeffer:
Wir verwenden nur frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer aus der Gewürzmühle,
in die wir im Verhältnis etwa 4:1 eine geringere Anzahl Pimentkörner
mischen. Das ergibt einen aromatischen, "gewürzten" Pfeffer. Man kann auch
zusätzlich roten und grünen Pfeffer mit in die Mühle geben.
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Forelle
oder Karpfen blau |
Zutaten:
2- 3 Forellen oder 1 Karpfen (ca. 3 Pfund)
3 große Zwiebeln
3 bis 4 Möhren
Wasser
Essig
Salz
Zucker
Piment
2 Lorbeerblätter
Senfkörner
Butter
Creme Fraiche oder Schmand
Meerrettich
ZitronensaftZubereitung:
1,5 Liter kaltes Wasser in eine für die Fische passende Kasserolle
geben. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden, die geschälten Zwiebeln
achteln und beides in das Wasser geben. Dazu eine halbe Tasse Essig, einen
Esslöffel Salz, zwei Esslöffel Zucker, 6 Pimentkörner, 2 Lorbeerblätter und
einen Esslöffel Senfkörner, alles zum Kochen bringen und 15 Minuten im
offenen Topf bei kleiner Flamme köcheln lassen.
Jetzt die ausgenommenen Forellen in den Sud geben und bei kleiner Hitze
weitere 10 Minuten ziehen lassen. Wenn sich die Brustflossen leicht
herausziehen lassen, sind die Fische gar. Zum Schluss noch nach Geschmack 1
bis 2 Esslöffel Butter in den Sud geben oder die Butter zerlassen und
getrennt zum Fisch reichen.
Für Karpfen muss der Sud eventuell etwas reichlicher ausfallen, auch
muss er etwas länger garen. Die Fische sollten vom Sud bedeckt sein.
Am besten ist es, wenn die Fische im Sud nicht mehr kochen, sondern nur gar
ziehen, so wird das Fleisch nicht fest und trocken. Gar ist der Fisch, wenn
man eine Brustflosse leicht herausziehen kann. Noch ein Tipp: Auch wenn man
den Kopf des Fisches nicht mit essen will, sollte er mit in den Topf, dann
schmeckt alles viel besser.
Zur Forelle schmeckt folgendes gut: 3 Esslöffel Schmand oder Creme Fraiche
mit 1 Esslöffel Meerrettich und einem Spritzer Zitronensaft verrühren und
zum Fisch servieren.
Dazu essen wir Salzkartoffeln und Rotkraut und trinken einen trockenen
Meißner Weißwein.
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2
Stunden Steaks |
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Diese Steaks eignen sich besonders, wenn man Gäste erwartet und ein deftiges
Abendbrot anbieten möchte. Sie garen in der Röhre ohne das man sich darum
kümmern muss.
Zutaten
für die Tunke:
3 mittelgroße Zwiebeln zerkleinern
1/4 Liter Öl
1 Esslöffel Zucker
knapp 1 Esslöffel Salz
4 Esslöffel gehackte Petersilie
3 Esslöffel Tomatenmark
2 Esslöffel Senf
1 Esslöffel Majoran gerebelt
1 Teelöffel Knoblauchsalz
1 Teelöffel gewürzten Pfeffer
1 Esslöffel Essig ( möglichst Weinessig)
Zubereitung:
15 bis 20 Kammsteaks in eine Pfanne schichten. Einen Tag in der Tunke
ziehen lassen. im Ofen 2 Stunden langsam bei ca. 175 Grad zugedeckt garen.
Dazu schmeckt Baguettebrot oder Knödel.
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Kuskus
mit Pilz- Gemüsepfanne |
Zutaten
für drei Personen
1 Tasse Kuskus
500gr frische Champignons
1 gro0e Paprikaschote
1 große Zwiebel
2 Tomaten
3 Esslöffel Sonnenblumen- oder Rapsöl
Thai Fischsoße
Balsamicoessig
1 Esslöffel Zucker
Salz
gewürzten Pfeffer
Zubereitung:
Kuskus mit drei Tassen Wasser und Salz in einem Topf auf kleiner Flamme
garen. Nach ca. 15 Minuten wird das Wasser aufgesogen sein, dann vom Feuer
nehmen. In der Zwischenzeit die grob geschnittene Zwiebel mit den in
Scheiben geschnittenen Champignons in einem Tiegel mit dem Öl und dem Zucker
unter ständigem Wenden anbraten. Leicht Salzen und Pfeffer aus der
Gewürzmühle darüber streuen. Wenn die Pilze braun werden, die Paprika und
die Tomaten in Streifen dazugeben. Je einen Esslöffel Essig und Fischsoße
untermischen und leicht verdampfen lassen. Kuskus und das Gemüse auf Tellern
anrichten, Guten Appetit. Dazu schmeckt ein Glas Cherry, oder auch zwei.
Thai Fischsoße ist für uns zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Küche
geworden. Die Thailänder sagen: "Riecht wie Hölle, schmeckt wie Himmel".
Über die Herstellung schweigen sie sich aus gutem Grunde aus. Man sollte
auch nicht nachforschen, ich will hier auch nichts dazu verraten, dann würde
wohl kaum ein Durchschnittseuropäer so eine Flasche im Asia-Laden kaufen. Diese
Brühe eignet sich zum verfeinern vieler Gerichte, wie zum Beispiel alle
Eintöpfe, Fleischgerichte, Fisch oder Gemüse. Am Besten ist es, wenn man
erst mal ein damit zubereitetes Gericht gegessen hat, ehe man das Erste Mal
an der Flasche riecht.
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Fischsuppe 1 |
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Zutaten:
1kg Fische wie Blei, Plötze, Barsch (besonders lecker)
oder auch Seefisch mit Kopf und Gräten
1 große Zwiebel
1 gelbe Gemüsepaprika
4 Tomaten
5 Kleine Gewürzgurken
4 Knoblauchzehen
3 Pimentkörner ganz
2 Lorbeerblätter
1 Esslöffel Zucker
Essig
Salz
Tomatenmark
Anchovispaste aus der Tube
Butter
Zubereitung:
Die Fische schuppen, ausnehmen und Filets abtrennen. Die Filets salzen, in
wenig Essig oder Zitrone schwenken und drin liegen lassen.. Die Gräten, die
Flossen und die Köpfe in einen Topf geben, dazu die Zwiebel,
die Knoblauchzehen, Piment und die Lorbeerblätter. Besonders gut schmeckt
es, wenn man die Zwiebel halbiert und vor dem Kochen im trockenen Topf mit
der Schnittfläche nach unten dunkelbraun, nicht schwarz, anröstet und dann
erst die anderen Zutaten in den Topf gibt. Mit Salz, Essig und
Zucker würzen und ca. 45 Minuten langsam in 1 1/2 Liter Wasser köcheln lassen.
Brühe, egal ob Fleischbrühe oder Fischsud immer in kaltem Wasser ansetzen.
Möglichst bei offenem Topf auf ganz kleiner Flamme köcheln, dann bleibt die Brühe klar, wenn man
Glück hat. Inzwischen den
Paprika, die Tomaten und die Gewürzgurken klein schneiden. Den Sud durch ein
Sieb in den Topf zurückschütten, (nicht in den Ausguss!) und das Gemüse zugeben. Die Gräten und das Alles aus dem Sieb
wegschmeißen. Mit der Gurkenbrühe oder Essig abschmecken und je nach Geschmack
Tomatenmark und einen Stich Butter zugeben. Zwei Teelöffel
Anchovispaste unterrühren. Zum Schluss die Fischfilets in Stücken in die
kochende Suppe geben und den Topf vom Feuer nehmen. 10 bis 15 Minuten gar
ziehen lassen.
Sollte keine Gurkenbrühe zur Verfügung stehen, muss man mit den
Lorbeerblättern einen Esslöffel Senfkörner dazugeben.
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Gulasch |
Zutaten für drei bis vier Personen
1 Pfund Rindfleisch
1 Pfund Schweinefleisch
1 Pfund Zwiebeln
1/2 Becher Bautzener Senf mittelscharf
1 Handvoll getrocknete Steinpilze
4 bis 5 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Zucker
1/2 Teelöffel Kümmel (muss nicht)
2 Esslöffel gemahlener süßer Paprika
Pfeffer/ Salz
Zubereitung:
Das Fleisch in Stücke schneiden (nicht zu klein, damit es saftig bleibt).
Wenn das Fleisch zu mager ist, ein oder zwei Esslöffel Margarine dazugeben.
Die Zwiebeln schälen und vierteln. Alles mit dem Zucker in einen Topf geben,
am besten eine beschichtete Bratpfanne verwenden. Kurz anbraten, dann mit einem Glas Wasser
übergießen und zugedeckt bei 200 Grad 1 Stunde in den Backofen schieben.
Zwischendurch immer mal umrühren und bei Bedarf Wasser aufgießen, Nach einer
Stunde den Senf, den Knoblauch, die Pilze, Salz, 1/2 Teelöffel frisch
gemahlenen Pfeffer, den Paprika und evtl. nach Geschmack den Kümmel
dazugeben. Alles bei 180 Grad erneut in die Röhre
schieben. Immer wieder umrühren, und bei Bedarf Wasser aufgießen. Solange
weitergaren, bis das Fleisch weich ist.
Dazu schmeckt Sauerkraut und Böhmische Knödel oder Salzkartoffeln.
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unser Tzatsiki |
auf Wunsch einiger Kollegen und Freunde, die es bei
uns schon gegessen haben, hier unser Rezept:
Zutaten
1 Becher Quark 500g
1 Becher Schmand 200g
1 Becher Frischkäse 250g
Joghurt neutral 250g
Eine mittelgroße grüne Gurke
eine oder zwei große Zwiebeln
eine halbe Knoblauchzwiebel (ca.6-8 Zehen) oder mehr
ein Bund frischer Dill
gewürzten Pfeffer
Salz
Zucker
Zubereitung:
Quark, Schmand, Frischkäse, Joghurt in eine Schüssel geben. Die Gurke
waschen, mit Schale grob raspeln und mit in die Schüssel geben.
Die Zwiebeln in kleine Streifen schneiden, den Knoblauch und den Dill
fein hacken. Alles in der Schüssel verrühren und mit
Salz, Pfeffer und einem Teelöffel Zucker abschmecken. Am Besten über Nacht
stehen lassen. Noch besser ist es, über Nacht die Masse in ein Tuch
über eine Schüssel zu hängen, damit das Wasser aus der Gurke ablaufen kann,
und dann alles noch mal durchrühren.
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Tiegelwurst |
Zutaten300gr Blutwurst
2 mittlere Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
gewürzten Pfeffer
Majoran
Thymian
Salz
Zucker
1"Doppelter" Kognak oder Weinbrand
Zubereitung:
Bei uns hier in Sachsen und in der Lausitz bis nach Brandenburg bekommt
man beim Fleischer ungewürzte Blutwurst ohne Grieben. Sollte normale, vom
Fleischer schon gewürzte Wurst verwendet werden, dann muss man mit dem
Würzen entsprechend vorsichtig sein. Gut eignen sich auch Portions-
Blutwürstchen, die sind aber auch schon gewürzt.
Hier nun die Zubereitung mit der ungewürzten Wurst: Die Zwiebel und den
Knoblauch fein schneiden. In einen heißen Tiegel einen Esslöffel Zucker
geben und darin die Zwiebel anrösten. Die Wurst in grobe Würfel schneiden
und dazugeben. Den Pfeffer zusammen mit einem Esslöffel Majoran und einem Teelöffel Thymian
unter die Masse rühren. Alles ca. 10 bis 15 min. unter ständigem Rühren bei
mittlerer Hitze braten und nach Geschmack salzen. Je nach gewünschter
Konsistenz Fleischbrühe oder einfach Wasser zugeben. Vor dem Servieren noch den
Kognak unterrühren.
Dazu schmecken Salzkartoffeln und Sauerkraut.
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Gewürzgabelbissen |
Zutaten1 kg Salzheringsfilet
3 Zwiebeln
Essig
Sonnenblumen- oder Rapsöl
Pfeffer (ganz)
Piment (ganz)
Lorbeerblatt
Zucker
Zimt
1 Gewürznelke
Zubereitung
Nach einem Anruf einer empörten Hausfrau hier ein grundsätzlicher
Hinweis zu Salzheringen: So, wie man die Heringe kauft, kann man sie
natürlich noch nicht verarbeiten. Sie müssen gewässert werden. Filets tut
man einen Tag lang in eine Schüssel mit klarem Leitungswasser. Die Schüssel
deckt man mit einem Tuch ab. Das Wasser kann man über den Tag bis zu drei
mal frisch wechseln. Sollte man Salzheringe ganz, also zum Selbstausnehmen
gekauft haben, kann man diese auch vor dem filetieren wässern, dann aber
etwas länger, so ungefähr zwei Tage lang.
Die gewässerten Heringsfilets in mundgerechte Stücke teilen, die Zwiebel in Streifen
schneiden, ein Teelöffel Pfeffer, vier Pimentkörner, die Gewürznelke und ein
Lorbeerblatt mahlen. Niemals fertig gemahlene Gewürze verwenden. Alles mit
einer reichlichen Messerspitze Zimt und einem gehäuften Teelöffel Zucker und
zwei Esslöffeln Essig vermischen.
Zwei Stunden ziehen lassen und dann drei Esslöffel Öl untermischen.
Das schmeckt aufs Brot oder zu Pellkartoffeln. Dazu trinkt man
Bier. Die Gewürznelke kann man je nach Geschmack weglassen, Zucker und Zimt
sind aber unbedingtes Muss.
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Dresdner
Heringsheckerle |
Zutaten
3 bis 4 Bücklinge
2 Zwiebeln
3 kleine Gewürzgurken mit Brühe
Essig
Sonnenblumen- oder Rapsöl
gewürzter
Pfeffer
Senf
ZuckerZubereitung
Die Bücklinge entgräten und enthäuten, in eine Schüssel geben, die
Zwiebel und die Gewürzgurke in kleine Würfel schneiden und dazugeben. Mit
einer halben Tasse oder mehr Gurkenbrühe abrunden. Alles mit einem Esslöffel
Essig, einem Teelöffel Zucker, einem oder drei Esslöffeln Senf und frisch gemahlenem
Pfeffer würzen. Vorsichtig mischen und zum Schluss ein bis zwei
Esslöffel Öl darüber geben, muss aber nicht.
Schmeckt gut zum Bier auf Schwarz - oder Weißbrot oder zu Pellkartoffeln.
Soll der Salat als leckere Vorspeise dienen, kann man eine Dose abgetropften
Mais untermischen und das Ganze in einem Glas oder einer kleinen
Portionsschüssel servieren.
Tipp: statt der Bücklinge geräucherte Makrele nehmen.
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30
Minuten Sonntags- Brötchen |
Zutaten
300gr Mehl
250gr Magerquark
1 Ei
1 Backpulver
1 Teelöffel SalzZubereitung
Alles zu einem Teig verarbeiten, je nach künstlerischem Talent zu
Brötchen formen und 20 Minuten bei 180 Grad im Ofen backen.
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Pilzbohnen |
Zutaten
grüne Bohnen frisch oder Frost
2 Zwiebeln
Knoblauch
Salami
Mayoran oder/und Bohnenkraut
Pfeffer
Salz
Zucker
Öl
Zubereitung
Am Besten verwendet man frische grüne Bohnen, putzen, in ca. 4cm lange
Stücke schneiden, die Zwiebel grob würfeln und die Salami in kleine Streifen
schneiden.
In einem Tiegel die Salamistreifen mit der Zwiebel und dem Zucker in Öl
anbraten. Wenn die Zwiebel und der Zucker braun geworden sind, die Bohnen
mit braten. Die Bohnen sollten noch etwas bissfest sein.
Alles mit klein gehacktem Knoblauch, den frischen oder getrockneten
Kräutern, frisch gemahlenem Pfeffer und Salz nach
Geschmack würzen.
Das schmeckt zu Brot oder zu Bratkartoffeln. Es eignet sich auch als leichte
Mahlzeit am Abend ohne Beilage.
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Leinölquark |
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Zutaten
250gr Quark (Magerstufe)
Leinöl
1 große Zwiebel
Pfeffer
Salz
Zucker
Zubereitung
Den Quark in einer Schüssel mit der fein gehackten Zwiebel, gewürztem
Pfeffer und Salz nach Geschmack, einer Messerspitze Zucker und 3 bis 4
Esslöffel (oder mehr) Leinöl vermischen. Das Leinöl sollte frisch
sein, wenn man es zu lange aufhebt, wird es bitter. Wer es mag, kann auch
noch mit Knoblauch verfeinern. Kalorienzähler strecken diese Speise gerne
mit Selterwasser, das ist aber nicht mein Ding. Dazu schmecken
Pellkartoffeln oder eine große Ofenkartoffel aus der Backröhre. Wenn wieder
Erwarten etwas von dem Quark übrig bleibt, schmeckt er auch aufs Brot zum
Bier.
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gefüllte Zucchini |
Zutaten
2 große Zucchini
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200gr Putenwurst oder stattdessen auch Rinderhack
2 Eier
50 bis 100gr Roquefort
Parmesankäse oder anderen Reibekäse
gewürzter Pfeffer
Salz
Zucker
AnchovispasteZubereitung
Die Wurst, die Zwiebel und den Roquefortkäse in kleine Würfel schneiden.
In einer Schüssel mit den Eiern und dem klein gehackten Knoblauch
vermischen. Die Masse mit einem Teelöffel Anchovispaste, einer Prise Zucker,
Salz und Pfeffer würzen.
Die Zucchini längs halbieren, mit einem Teelöffel die Kerne herausschälen.
Die vier Zucchinihälften mit der ausgehöhlten Seite nach oben nebeneinander
auf ein Backblech legen und mit der Masse füllen. Tipp: auf das Backblech
einen Bogen Backpapier legen, sonst muss das Blech mit Margarine eingefettet
werden. Die gefüllten Zucchinihälften zum Schluss mit dem Reibekäse
überstreuen und im Backofen bei 180 Grad backen, bis der Käse braun geworden
ist, das dauert etwa 20 bis 30 Minuten.
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Omas Griebenfett |
Zutaten
300gr fetter Speck
250gr Schweineschmalz
3 bis 4 ZwiebelnZubereitung
Die Zwiebel und den Speck in kleine Würfel schneiden. In einem Topf
zusammen erhitzen bis die Zwiebel und der Speck braun geworden sind. Dann
das Schweineschmalz dazugeben. Wenn das Schmalz geschmolzen ist, alles in
eine Schüssel schütten und kalt stellen. Das Griebenfett darf bis zum
endgültigen Erkalten auf keinen Fall gerührt oder sonst wie bewegt werden,
dann wird es griesig. Das Fett schmeckt als Brotaufstrich mit Salz besonders
im Winter auf frisches Schwarzbrot oder auch auf Brötchen. Es kostet nicht
viel und sollte in keinem Kühlschrank fehlen, da es sich auch zum Kochen ans
Sauerkraut oder Rotkraut eignet.
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Meines Vaters Fischfrikadellen |
Zutatenausgenommene
Weißfische und Barsche ohne Schuppen, Flossen und Köpfe
soviel man gerade gefangen hat, mindestens 3 Pfund sollten es schon sein
dann auf drei Pfund Fisch:
3 große Zwiebeln
ca. 300gr fetter geräucherter Speck oder mehr
3 Eier
2 helle Brötchen möglichst vom Vortag oder geriebene Semmel
Rapsöl
Essig
Senf
mit Piment gewürzter Pfeffer aus der Mühle
Salz
Zubereitung
Die Fische mit den Gräten
und der Haut durch einen Fleischwolf drehen, ab und zu je nach Menge von
Fischen den Fleischwolf vorn aufschrauben und die Gräten und die Haut aus
dem Wolf entfernen. Danach den Speck und die Brötchen durchdrehen. Die
Brötchen vorher in kaltem Wasser einweichen, nachher das Wasser gut
ausdrücken. Die Masse in einer Schüssel nach Geschmack würzen, mit den
Eiern, der
kleingehackten Zwiebel, einem Schuss Essig und Senf gut durchmischen. Mein
Vater hat noch mit einer Prise geriebener Muskatnuss gewürzt, das ist aber
Geschmackssache, mein Ding ist es nicht.
Daraus Frikadellen oder
mundgerechte Kugeln formen und in Rapsöl langsam ausbacken. Die
Frikadellen schmecken zu Bratkartoffeln oder kalt zum Bier.
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Gebackene Plötzen |
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Zutaten
einige Plötzen oder andere Kleinfische von ungefähr 250gr Stückgewicht
Mehl
Salz
Essig
Rapsöl
Zubereitung
Die ausgenommenen Fische schuppen und ohne Kopf in einer Schüssel mit
etwas Essig marinieren. Dann gut salzen und in Mehl wälzen. In einem
Tiegel Rapsöl erhitzen, es soll wenigstens einen halben Zentimeter hoch
stehen. Es muss nicht spritzen, wenn die Fische ins Öl kommen, man muss nur
vorher etwas Salz in das Öl im Tiegel streuen. Die Fische darin backen, das heißt, das Öl soll gerade so heiß sein,
dass es um die Fische nur ganz leicht Bläschen macht. Die Fische immer mal
wenden, sie sollten schon fast eine Viertelstunde im Öl bleiben bis sie
goldbraun sind. Wenn man es richtig gemacht hat, kann man die Mittelgräte
und die Flossen mit essen.
Sollten wider Erwarten Fische übrig sein,
kann man sie
nach Art von Bratheringen sauer einlegen.
Zutaten
(die hier angegebenen Mengen sind nicht zwingend, sondern können nach
eigenem Geschmack variiert werden.)
1,5 Liter Wasser
Essig nach Geschmack
1 Esslöffel Salz
1 Esslöffel Zucker
2 Lorbeerblätter
1 Esslöffel Senfkörner
4 Pimentkörner
2 große Zwiebeln
1 große Möhre
Zubereitung
Dazu kocht man aus Wasser,
Zucker, Essig, Salz, der ganzen Möhre, Lorbeerblättern, Senfkörnern und
Pimentkörner eine Marinade. In einem zugedeckten Topf köchelt sie etwa eine
halbe Stunde. Danach unbedingt noch mal abschmecken, beim Kochen verfliegt
etwas Säure. Diese Marinade soll man nach eigenem Geschmack würzen. Einer
mag die Fische sehr sauer, der Andere eher weniger sauer. In einer Schüssel
werden die Fische abwechselnd mit Zwiebelringen geschichtet und dann mit der
Heißen Marinade übergossen dass sie bedeckt sind und kalt gestellt. Wer es
nicht abwarten kann, könnte schon nach dem Erkalten zulangen, gut schmeckt
es aber auch, wenn die Fische einen Tag lang durchziehen.
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